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  Ribnitzer SV 1919 Badminton
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18.09.2016 Saisonstart in eigener Halle Mecklenburgliga
Stefan am 22.09.2016 um 18:57 (UTC)
 Mit einem Heimspiel begann die Punktspielsaison 2016 / 2017 für unsere zweite Mannschaft. Am Sonntag war es dann soweit, Arbeit gab es aber schon die Tage zuvor. Denn wir waren nicht in Bestbesetzung – Ausfälle in der ersten Mannschaft mussten ersetzt werden. Außerdem fielen zwei weitere Spieler krankheits- bzw. urlaubsbedingt aus. Und so gab es gleich am ersten Spieltag nach vielen Telefonaten Punktspielpremieren für Mathias Kutschke und Andreas Lahn.
Das erste Spiel der neuen Saison war die Wiederholung des letzten Spieles der Vorsaison. Ribnitzer SV gegen TSV Graal-Müritz – inzwischen ein Dauerbrenner der Meckenburgliga. Wie üblich begann das Punktspiel mit den drei Doppel-Matches. Bei den Herren gab es für Frank Pavlovsky / Stefan Trost und Matthias „Kretzsche“ Kretzschmar / Andreas Lahn klare Siege. Bei Katrin Richter / Franziska Rohde war es knapper, der erste Satz wurde erst in der Verlängerung gewonnen. Am Ende ging aber auch das Damen-Doppel an uns. Einen weiteren klaren Erfolg konnte Mathias Kutschke im dritten Einzel verbuchen. Nun kam es zu einem kuriosen Spiel. Im Damen-Einzel traten gegeneinander an: zwei Alexandra’s, beide wohnen in Graal-Müritz und waren schon Mitglied in beiden Vereinen. Dieses Duell gewann A. Schmidt für den TSV. Auch im ersten Herren-Einzel punkteten die Gäste. Beim Stand von 4:2 brauchten wir noch einen Punkt. Aber die verbliebenen Akteure machten es spannend. Frank im zweiten Einzel und Alex Puhlmann / Stefan Trost im Mixed brauchten jeweils drei Sätze, konnten am Ende aber doch gewinnen. Und so endete das Match gegen Graal-Müritz (wie in der Vorsaison) mit einem 6:2-Erfog.
Danach gab es noch eine Premiere. Mit dem Mecklenburger SV betrat ein neuer Verein die Bühne der Bezirksliga West. Und das mit einem überraschend starken Auftritt. Beim 3:5 gegen Graal-Müritz schlitterten die Gäste knapp an einer faustdicken Überraschung vorbei. Wir waren also gewarnt.
Tatsächlich hatten die „Rookies“ Mathias / Andreas so ihre Mühe, mit 24:22 konnten sie ihr Doppel aber im zweiten Satz gewinnen. Noch knapper war es im Damen-Doppel: Frauke / Katrin brauchten drei Sätze für ihren Sieg. Zusammen mit dem Punkt von Frank / Stefan stand es dann aber vor den Einzel-Spielen doch 3:0 für uns. Auch hier konnten wir punkten. Frauke, Kretzsche und Stefan gewannen ihre Spiele. Einzig das dritte Herren-Einzel konnten die Gäste für sich entscheiden. Das abschließende Mixed war dann sehr deutlich, Franziska / Frank siegten klar. Das Endergebnis lautete also 7:1 aus Sicht der Gastgeber.
Der Ribnitzer SV führt somit nach dem ersten Spieltag die Tabelle der Mecklenburgliga an, Graal-Müritz liegt auf Platz zwei.
 

Drei Platzierungen im Doppel beim 7. Güstrower Badminton-Pokal am 10.09.2016
Frauke am 22.09.2016 um 18:55 (UTC)
 Für den Ribnitzer SV fuhren am Samstag Katrin und Frank Richter, Jens Mielke, Fred Pinske und Frauke Schmidt zum Güstrow-Pokal.
An diesem Tag wurden die Doppel in 4 Leistungs-Gruppen ausgespielt.
Frank und Jens spielten in Gruppe C, von denen es je eine 5er und 6er Gruppe gab. In allen vier Runden der 5er Gruppe konnten sich Frank und Jens durchsetzen, so dass es als Sieger der Gruppe in das Halbfinale ging. Durch den Sieg im kleinen Finale konnten sich beide Spieler über den dritten Platz freuen.

Fred Pinske mit seinem Partner Winfried Seletzkie aus Sanitz startete in Gruppe D, von denen es zwei mit je 4 Paarungen gab. In den ersten beiden Spielen musste man sich zusammenfinden, beide Spiele gingen über drei Sätze. Ab da kamen beide immer besser in Fahrt. Als Sieger der Gruppe gingen sie ins Halbfinale. Dort setzten sie sich in zwei Sätzen durch, der Einzug ins Finale war geschafft. Nun hieß es Nerven behalten und konzentrieren. Durch eine gut abgestimmte Laufarbeit auf dem Feld behielten Fred und Winni die Oberhand und ließen in zwei Sätzen nichts mehr anbrennen. Beide freuten sich über den 1. Platz.

In der Damenkonkurrenz der Gruppe A und B waren nur 5 Paarungen angetreten, so dass es nur eine Gruppe gab. Katrin Richter und Frauke Schmidt freuten sich auf das zweite Spiel des Tages, sollte es doch gegen die bekannte Paarung aus Rostock gehen, gegen die man eine Woche zuvor beim X.B-Open in Kappeln verloren hatte. Es kam zu einem munteren Spielchen und die Ribnitzerinnen freuten sich, dass die Revanche gelang. Bisher hatten sie zwei Spiele gewonnen. In den beiden folgenden Spielen konnte die Spannung nicht gehalten werden, man verlor. Durch Aufteilung der Gruppen nach A und B reichten aber die zwei errungenen Siege zum 2. Platz.

Glückwunsch zu allen Platzierungen!!!
 

18.09.2016 3. Güstrower Kinder- und Jugendturnier
Ulrike am 19.09.2016 um 19:32 (UTC)
 Am 18. September reiste eine kleine Anzahl von 6 Kindern und Jugendlichen zum 3. Güstrower Kinder und Jugendturnier. Es stand ein langer Wettkampftag an. Mit über 140 Teilnehmern aus 11 Vereinen und ca. 330 Spielen hat sich der GSC viel vorgenommen. Um den zeitlichen Rahmen einzuhalten, wurden die Sätze auf 15 Punkte und beim dritten Satz auf 11 Punkte gekürzt.
Das Turnier startete pünktlich. Alle unsere Teilnehmer wurden in der B-Klasse gemeldet. Hier wurde mit Plasteball gespielt, aber bei Einigung konnte auf Federball umgestiegen werden.
Die Auftaktrunde war für alle unseren Beteiligten ein Erfolg. Viviens erster Sieg in einem Turnier.
Die erste Plasteballbegegnung gestaltete sich bei Benny knapp, aber erfolgreich. Wilhelm warte auch alle Chancen. Vivien verlor das zweite Spiel leider. Helen tat sich zuerst auch schwer mit Plasteball gegen eine Linkshänderin, um dann aber das Spiel souverän zu Ende zu bringen.
Die nächsten Spiele von Benny und Wilhelm wurden anstrengender, denn sie gingen das erste mal in den dritten Satz. Marie hatte ihre Spiele bisher ebenfalls erfolgreich gestaltet, bekam nun aber eine Gegnerin, die einen Kopf größer war und mit Plasteball spielen wollte. Nach Kampf verlor Marie leider in 3 Sätzen. Sammy hatte ihre ganze Familie als Unterstützung mitgebracht, mußte aber leider mit ihren glatten Schuhen kämpfen und verlor ebenso im dritten Satz.
Im letzten Gruppenspiel verlor Benny leider auch in 3 Sätzen. Wilhelm bekam einen leichten Gegner und gewann zweimal zu 3.
In der U13 ging es jetzt in die Finalspiele. Wilhelm bekam starke Gegner und mußte sich leider den erfahreren Spielern trotz großen Einsatzes geschlagen geben. Benny strapazierte die Nerven seiner Eltern und Trainer, gewann aber sein Spiel um den Sieg der U13 Gruppe B in 3.Sätzen. Helen brachte ihr Finale ungefärdet gegen eine ihre bekannte Gegnerin zum Sieg. Währenddessen spielten Marie und Sammy um den 3. Platz ihrer Altersklasse, was Marie für sich entschied.

Im Endeffekt brachte die kleine Truppe gegen 20 Uhr einen gesamten Medaillensatz mit nach Hause. 2 Siege (Benny Luschnat, Helen Puhlmann), 1 mal Silber (Vivien Pavlovsky) und einmal Bronze (Marie Hoppe), sowie sehr gute 4. Plätze. Mit diesen Ergebnissen rutschten wir in der Mannschaftwertung auf Platz 5.

Alle fanden dieses Turnier großartig.
Großen Dank an Bennys Eltern und die Coaching-Unterstützung von Stefan Puhlmann.
 

21.05.2016 Nachwuchsturnier in Ribnitz
Stefan am 28.05.2016 um 11:33 (UTC)
 Etwa 40 Kinder und Jugendliche trainieren Badminton beim Ribnitzer SV, die meisten haben noch nie einen Wettkampf außerhalb der eigenen Trainingsgruppe bestritten. Um das zu ändern, wurde ein Freundschaftsturnier organisiert, an dem neben dem Nachwuchs aus unserem Verein auch Teilnehmer vom TSV Graal-Müritz und vom PSV Rostock eingeladen wurden. Am 21. Mai war es dann soweit. Insgesamt 29 Mädchen und Jungen kämpften in vier Altersklassen um die Pokale.
Mit 15 Teilnehmern war die AK U13 mit Abstand die stärkste. Und die Leistungsdichte war gerade in dieser AK erfreulich hoch. Es gab – für Kinderwettkämpfe eher untypisch – eine große Anzahl von Dreisatzspielen und Satzverlängerungen. Richtig spannend machte es hierbei Jessica Reichow, die nach 19:21 / 21:18 den Entscheidungssatz mit dem unglücklichsten aller denkbaren Ergebnisse beendete. Das 29:30 bedeutete die Niederlage und Jessica verpasste so das kleine Finale. Gewonnen wurde die U13 von Helen Puhlmann, die sich – mit 21:19 / 22:20 auch sehr knapp – im Finale gegen eine Spielerin aus Rostock durchsetzte.
In der AK U17 waren die Ribnitzer Damen unter sich, es gewann Emilia Speck vor Marie Hoppe und Vivian Pavlovsky.
Weitere erfreuliche Ergebnisse aus Sicht des RSV waren die ersten Plätze von Johann Schwede (U11) und Hennes Hartmann (U15).
 

06.-08.05.2016 Infekt löste alle guten Vorsätze im Taschentuch auf
Frank am 09.05.2016 um 18:51 (UTC)
 In der Klingenstadt Solingen trafen sich am Himmelfahrtswochenende die besten Altersklassenspieler Deutschlands, um ihre diesjährigen Meister zu ermitteln. 546 Teilnehmer nahmen in 9 Altersklassen die Wettkämpfe auf. Die 5 Starter des BVMV, davon 3 vom RSV, gingen dort beinahe unter. Die weite Anreise in Verbindung mit dem Einfach-k.o.-System schreckte manche ab, zumal die zu erwartenden Erstrundengegner bereits lange vorher im Internet einzusehen waren. Schon im Vorjahr hatten sich Frauke Schmidt und Katrin Richter in Kappeln über die Gruppenmeisterschaften für dieses Turnier qualifiziert. Im letzten Moment siegte damals bei unseren Damen die Angst vor der eigenen Leistung. Diesmal wollten sie nun dabei sein. Doch bereits beim Treffen zur Anreise war zu erkennen, dass das Turnier gesundheitlich unter keinem guten Stern stand. F. Schmidt zeigte deutliche Symptome einer Grippe.

Wie bei Deutschen Altersklassenmeisterschaften üblich begann man am Freitag ab 9.00 Uhr mit den Einzeln. Auf 12 Feldern fand das Turnier unter tropischen Temperaturen und unter Leitung von Schiedsrichtern statt. Es gab keine Möglichkeit zum Einspielen und die Feldgewöhnungszeit von 2 Minuten wurde genau eingehalten. K. Richter war die Aufregung in der AK O 50 deutlich anzumerken. Viele der Teilnehmerinnen spielten in jüngeren Jahren in den höchsten Ligen der DDR bzw. der BRD. Nicht wenige habe Einsätze in den Nationalmannschaften vorzuweisen. Die Ribnitzerin griff erst 1999 zum Schläger und nahm jetzt erstmals an Deutschen Meisterschaften teil. Im ersten Satz gegen A. Lang aus Hessen versagten die Nerven. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe (10:21/ 18:21). Auch F. Schmidt, vor 14 Jahren aus Schleswig-Holstein importiert, schien im Auftaktspiel von der Atmosphäre beeindruckt. Die Angaben weigerten sich im Feld zu landen, eigentlich eine von Fraukes Stärken. N. Schwandner aus Bayern rettete sich so über die Verlängerung. Im zweiten Satz fand F. Schmidt zurück zu alter Stärke und siegte überlegen. Ihre Gegnerin gab unerwartet das Spiel auf (20:22/ 21:13/ Aufgabe). Im Viertelfinale hieß die Gegnerin E. Kämmerer aus Baden-Württemberg. Die kraftvolle Kontrahentin schlug sehr variabel auf, damit hatte die Ribnitzerin im 1. Satz sichtbar Probleme. Den 2. Satz sicherte sich die Spielerin von der Boddenküste mit einer Energieleistung in der Verlängerung. Im Entscheidungssatz wechselte man beim Stand von 11:10 für ihre Gegnerin die Seiten. Ab da ging bei Frauke nichts mehr, der Infekt schlug voll durch (13:21/ 23:21/ 14:21). Knapp am Podest vorbeigeschrammt – schade! E. Kämmerer zwang im weiteren Turnierverlauf die spätere Vizemeisterin im Halbfinale ebenfalls in den Entscheidungssatz bevor ihre Bronzemedaille feststand.

Am Sonnabend versammelte man sich in einer brechend vollen Halle um die Besten im Doppel zu ermitteln. F. Schmidt sah zum Fürchten aus, weiß wie eine Wand mit roter Nase und tränengefüllten Augen. Jeder Appell an die Gesundheit wurde leichtfertig abgeschmettert. So nahm sie an der Seite von K. Richter den Wettkampf auf. Im Vergleich mit A. Bauer/ K. Blesgen (Thüringen/ NRW) gaben beide schon fast planmäßig den ersten Satz ab. Im 2. Satz ließ man den Gegnerinnen nicht die Spur einer Chance. Im entscheidenden dritten Durchgang siegte die Grippe (15:21/ 21:9/ 15:21).

Am Sonntag standen noch die Mixed aus. K. Richter/ Ralf Salomon (Turbine Rostock) trafen in ihrem Erstrundenmatch auf die Dritte des Einzels E. Kämmerer an der Seite von G. Bialasik aus Baden-Württemberg. Das Duo von der Küste verschaffte sich mit dem Gewinn des 1. Satzes eine gute Ausgangsposition. Im weiteren Spielverlauf gaben jedoch die Gegner das Tempo vor und zogen in die nächste Runde ein (21:18/ 15:21/ 14:21).
Für Frauke Schmidt/ Frank Richter sah die Auslosung den Vergleich mit der an 3 gesetzten Paarung D. Hofmann/ G. Graap aus Hessen vor. Im ersten Satz entwickelte sich ein flottes Spielchen mit besserem Ausgang für die Gegner. Diese spielten im weiteren Verlauf ihre ganze Klasse aus (15:21/ 7:21). F. Richter musste feststellen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen hinter dem Feld sitzen, ab und zu mit dem Kopf nicken bzw. schütteln, Ratschläge geben und selbst in diesem Umfeld auf dem Feld stehen.

Im nächsten Jahr findet die Deutsche Meisterschaft an gleicher Stelle erneut statt. Die Qualifikation dafür ist diesmal im eigenen Land möglich, da der BVMV in Güstrow die Norddeutschen Meisterschaften der Altersklassen ausrichten wird.
 

08.-10.04.2016 Ribnitzer Badmintonspielerinnen räumten bei den Norddeutschen Meisterschaften zwei Titel ab
Frank am 11.04.2016 um 17:27 (UTC)
 Im brandenburgischen Luckau versammelten sich am vergangenen Wochenende die besten Altersklassenspieler der 8 norddeutschen Bundesländer. Wie in jedem Jahr schickte der BVMV die kleinste Delegation zum Qualifikationsturnier der Badmintongruppe Nord zu den Deutschen Meisterschaften der AK O 35 – O 75 am Himmelfahrtswochenende in Solingen. Die Auslosungen standen bereits seit einer Woche im Internet.
Da das Turnier diesmal in zwei örtlich getrennten Hallen stattfand, teilte man auch die Altersklassen auf. Die AK O 35 – O 50 spielten in einer Halle, alle älteren Spieler in der anderen Halle. In Angleichung an die Wettkampffolge bei den Deutschen Meisterschaften begann man erstmals am Freitag mit den Einzeln.
Katrin Richter – Dritte des Vorjahres in der AK O 50 – ging folgerichtig von Setzplatz 3 ins Rennen. Ungefährdet bezwang sie B. Krachudel aus Niedersachsen (21:12/ 21:12). Im Halbfinale traf sie auf K. Laubvogel. Beide standen im Vorjahr auf dem Siegerpodest nebeneinander. Die Niedersächsin konnte den Finaleinzug der Ribnitzerin nicht verhindern (21:15/ 21:14). In der oberen Hälfte des Turnierbaums wühlte sich zur gleichen Zeit Frauke Schmidt durchs Feld. Im ersten Spiel wies sie mit H. Laubvogel die jüngere Schwester von K. Richters Gegnerin in die Schranken (21:16/ 21:11). Im Halbfinale wartete mit der Deutschen Vizemeisterin C. Winkler aus Berlin ein schwerer Brocken. Im Vorjahr musste F. Schmidt nach Führung im Entscheidungssatz im Viertelfinale gegen die gleiche Gegnerin passen. Diesmal kam es nicht einmal zum Entscheidungssatz. F. Schmidt platzierte mehr Bälle im Feld (21:12/ 21:17). Die Sensation war perfekt. Zwei Ribnitzerinnen bestritten das Finale – und was für eins! K. Richter sicherte sich den 1. Satz, sah im 2. Durchgang lange Zeit wie die Siegerin aus und gratulierte am Ende doch F. Schmidt zum Titel (16:21/ 22:20/ 21:9).
Frank Richter versuchte sein Glück im HE O 50 gegen A. Jende aus Niedersachsen, der auf Setzplatz 5 stand und sich ungefährdet durchsetzte (13:21/ 12:21). Im weiteren Turnierverlauf wurde die Leistung des Ribnitzers allerdings noch deutlich aufgewertet. Der Niedersachse holte sich den Titel, gab in keinem Spiel einen Satz ab und besiegte im direkten Vergleich alle vor ihm gesetzten Spieler.

Am Sonnabend versammelte man sich erneut in der Halle um die Besten im Doppel zu ermitteln. F. Schmidt/ K. Richter gingen von Setzplatz 1/2 in den Wettkampf, nachdem sie im Vorjahr die Bronzemedaille im Gepäck hatten. Nicht alle Sportler können mit der Last des Topgesetzten umgehen. Die Ribnitzerinnen besiegten davon völlig unbeeindruckt sicher die Linkshänderinnen K. und U. Laubvogel vom TuS Seelze (21:10/ 21:12). Im Halbfinale wartete mit B. Krachudel/ J. Lindenmeyer ein weiteres Team aus Niedersachsen, dem größten Verband in der Gruppe Nord. Auch wenn sie im 2. Satz etwas den Faden verloren, freuten sich die Damen des Ribnitzer SV über ihre erneute Finalteilnahme (21:12/ 21:18).
Wieder ging es gegen Niedersachsen. C. Cobus/ U. Heuse meldeten ihren Titelanspruch mit einem Dreisatzerfolg über eine Hamburger Paarung an. Die Frauen von der Boddenküste begannen aufgeregt, wieder war eine Linkshänderin unter den Gegnerinnen. Kopf ausschalten und einfach spielen! Das gelang zunehmend besser. Der 1. Durchgang ging trotzdem knapp weg. Die volle Aufmerksamkeit der gesamten Halle richtete sich nun auf dieses letzte Spiel vor der Siegerehrung. Im 2. Satz gaben F. Schmidt/ K. Richter den Takt vor – Entscheidungssatz. Bis zum Seitenwechsel führte man schnell 11:3. Dieser Spielstand wurde auf 17:12 ausgebaut. Aber nun - die Frauen hatten realisiert, dass sie gewinnen können und bekamen plötzlich weiche Knie. Bei 19:18 verließ der Trainer nervlich völlig am Ende die Halle. In der Tür hörte er noch den Jubelschrei der geballten Macht aus Niedersachsen - 20:20 Verlängerung. Wie sich später herausstellte, verpasste er in der Folge fast das halbe Spiel. F. Schmidt bereitete dem Nervenkrieg letztlich ein Ende (19:21/ 21:11/ 28:26). Der 2. Titel für MV und den Ribnitzer SV, ein hart erarbeiteter Erfolg. Nach der Siegerehrung gab es beim selben Italiener genau das gleiche Essen wie am Vortag. Wenn`s hilft?!
Am Sonntag zum Mixed hieß es umziehen in die andere Halle. K. Richter/ Ralf Salomon (Turbine Rostock) gingen ihrem Erstrundenmatch gegen eine Berliner Vertretung unter. Frauke Schmidt/ Frank Richter trafen natürlich auf eine Paarung aus Niedersachsen. F. Fiebig, der am Vortag mit seinem Berliner Partner im HD O 50 die Bronzemedaille abgriff, stand mit C. Sprotte auf der anderen Seite. Die Niedersachsen dominierten den 1. Satz. Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Ribnitzer auf ihre Gegner eingestellt und ließen sich auch im Entscheidungssatz nicht mehr vom Kurs abbringen (9:21/ 21:16/ 21:18). Im Viertelfinale trafen beide auf K. Laubvogel/ K. Buschbek, die Vizemeister des Vorjahres. In einem couragierten Spiel hatten die Spieler des RSV durchaus ihre Chancen, aber es reichte nicht (14:21/ 14:21). Trotzdem bedeutet der 5. Platz die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. F. Schmidt schaffte das in allen 3 Disziplinen. Tolle Leistung!!!
 

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